HUMOR IST DER KNOPF;DER VERHINDERT;DASS UNS DER KRAGEN PLATZT: von Joachim Ringelnatz

Beiträge mit Schlagwort “Mensch und Tier

Amanda ist aufgetaucht….

 

 

 

Amanda ist wieder zu Hause,oder besser gesagt

sie war nie weg..

Nachdem seit Sonntag in Graz fieberhaft überall nach Amanda,

einer Boa Constrictor gesucht wurde.

Ich bin ja sehr Tierfreundlich,aber ich finde solche Tiere gehören nicht

in Privathände,und meistens werden sie  auch in viel zu kleinen Terrarien

gehalten.Exotische Tiere und im speziellen Reptilien sind meiner Meinung nach keine Haustiere,auch schon zum Wohle der Tiere.Mir begegnen ja hier ab und zu in meinem Garten so kleinere Schlangen,und jedes mal  erschrecke ich mich,und ich glaube bei einer Boa Constrictor würde mir schon das Herz in die Hose fallen,wenn die plötzlich vor mir auftauchen würde.  

 

 

Graz

Boa Constrictor in Küche des Besitzers gefunden

29. Juli 2010, 16:11

Sachverständiger entdeckte "Amanda" hinter Kredenz

Graz – Die seit Sonntag in Graz abgängige Boa Constrictor "Amanda" ist am Donnerstagnachmittag hinter einem der Kästen in der Küche ihres 52-jährigen Besitzers "wohlauf" von einem Sachverständigen gefunden worden. Das Tier war – entgegen der Vermutung der vergangenen Tage – demnach nie aus der Wohnung ihres 52-jährigen Besitzers geflüchtet. Das behördliche Verfahren gegen den Grazer Schlangenliebhaber wird aber durchgezogen. Ihm war der ganze Wirbel am Donnerstag "etwas peinlich".

Obwohl an den ersten beiden Tagen die Einsatzkräfte mehrmals die Wohnung in der Liebenauer Hauptstraße in der Nähe des Magna-Steyr-Werkes erfolglos durchsucht hatten und angenommen wurde, dass sich das Tier durch die gekippte Balkontür aus dem Staub gemacht hat, wollte Sachverständiger Werner Stangl am Donnerstag "noch einmal von vorne anfangen". Nach dem Tipp eines weiteren Schlangenexperten, der sich am Donnerstag den Balkon, über den das Reptil geflüchtet sein soll, ansah, wurde ein weiteres mal die Wohnung des 52-Jährigen auf den Kopf gestellt – und man wurde fündig.

"Amanda" hatte sich nach ihrer Hasen-Mahlzeit am Sonntag ein warmes Plätzchen zum Verdauen gesucht und fand in der Küche hinter einem Kasten ein lauschiges Eck. Dort lag das Tier bis Donnerstag – gegen 13.00 Uhr fand sie Stangl. Der Boa gehe es laut Polizei gut. Sie bleibt nun vorerst bei ihrem Besitzer. Am Freitag oder Montag soll der Grazer aber Besuch vom Veterinäramt bekommen, das die Meldung des Tieres sowie die Haltungsbedingungen prüft.

Besitzer droht Höchststrafe von 15.000 Euro

Peter Fürst, Leiter des Veterinärreferats der Stadt Graz, erklärte, dass im Falle einer verabsäumten Meldung ein Verwaltungsstrafverfahren nach dem Landessicherheits- und dem Bundestierschutzgesetz eingeleitet werde. Er begründete das damit, dass zum einen die Schlange als Wildtier nach dem Tierschutzgesetz gemeldet und zum anderen auch wegen der Gefährlichkeit der Boa um eine Bewilligung nach dem Landessicherheitsgesetz angesucht hätte werden müssen. Insgesamt droht dem Besitzer damit eine Höchststrafe von 15.000 Euro, die jedoch nur dann ausgesprochen wird, wenn auch arge Tierquälerei vorliege, so der Experte.

 

 

Das Veterinäramt werde beim Hausbesuch auch prüfen, wie die Haltungsbedingungen für die Boa an Ort und Stelle sind. Ist das Terrarium zu klein, werden Auflagen gestellt, die der Schlangenbesitzer erfüllen muss. Dieser jedoch meinte am Donnerstag, dass er "Amanda" an einen Zoo oder Tierpark abgeben wolle. Er freute sich zwar, dass die Würgeschlange wieder aufgetaucht ist, jedoch sei ihm der "Wirbel etwas peinlich". Er meinte außerdem, dass übertrieben wurde, da die Boa seiner Meinung nach nicht so gefährlich ist. (APA)

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Wolf in Bayerns Wäldern….

 

Bissspuren an einem toten Stück Rotwild haben eindeutig bewiesen, dass ein Wolf durch das Wendelsteingebiet streift. Angst haben müssen Spaziergänger jedoch nicht.

Wolf im Tierpark Sababurg, Kassel, dpa

Wölfe sind in unseren Breiten heutzutage zumeist nur noch in Tierparks zu finden (hier ein Exemplar im Tierpark Sababurk in Kassel). Foto: dpa

Nach dem Auftauchen eines freilebenden Wolfs in Oberbayern ruft der Ökologische Jagdverband die Bevölkerung zur Gelassenheit auf. "Angst vor einem einzelnen Wolf wäre völlig unbegründet", sagte der Verbandsvorsitzende Wolfgang Kornder.

 

Er rät dazu, sich beim Spaziergang im Wald oder mit dem Hund "ganz normal" zu verhalten. "Wölfe habe kein Interesse daran, mit Menschen in Kontakt zu kommen." Wahrscheinlich werde wohl niemand den Wolf tatsächlich zu Gesicht bekommen.

Der vom bayerischen Umweltministerium eingesetzte Wildtier-Manager Manfred Wölfl hatte

dem Münchner Merkur bestätigt, dass das Tier anhand von Bissspuren an einem toten Stück Rotwild eindeutig identifiziert wurde. Es ist seit Dezember im Wendelsteingebiet bei Brannenburg unterwegs. Wölfl betonte, der Wolf habe bislang keine Nutztiere gerissen.

 

Kornder sagte, vor allem junge männliche Wölfe unternähmen oft lange Wanderungen auf der Suche nach einem neuen Revier. "Es ist nicht davon auszugehen, dass er ein ganzes Rudel mitgebracht hat." Der Jagdverbandsvorsitzende hofft aber, dass das Tier in Bayern bleibt. "Das ist ein faszinierender Vorgang, wenn die großen Beutegreifer zurückkehren. Wir müssen froh sein, dass das passiert." Es sei ein Zeichen dafür, dass sich die Umweltbedingungen verbesserten.

Ganz unproblematisch sei die Rückkehr aber auch nicht, räumt der Experte ein. "Natürlich ist damit zu rechnen, dass er in Zukunft das eine oder andere Haustier, zum Beispiele Schafe nachts auf einer Weide, reißt." Doch dafür könnten die Besitzer Entschädigungen vom Staat bekommen. Und mit Elektrozäunen könne man auf die Raubtiere reagieren. "Wir müssen uns nur darauf einstellen", warb der Umweltschützer um Verständnis bei der Bevölkerung.

Quelle Süddeutsche.de

Ich hoffe nur,

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dem Wolf geht´s nicht wie dem Bären Bruno.

Wo der wilde Wolf wohnt